ionicons-v5-h ionicons-v5-f ionicons-v5-f ionicons-v5-k ionicons-v5-a ionicons-v5-i ionicons-v5-e ionicons-v5-h ionicons-v5-l ionicons-v5-j ionicons-v5-g ionicons-v5-g ionicons-v5-i ionicons-v5-k ionicons-v5-g ionicons-v5-g

Open in new window

Im vergangenen Jahr bin ich auf unzähligen Spaziergängen in den umliegenden Wäldern meines Wohnortes unterwegs gewesen. Dabei war ich nicht der einzige. Durch die weltweite Pandemie wurde der Wald für viele Menschen wieder zu einem Rückzugsort, indem Erholung und Bewegung ohne engeren Kontakt möglich sind.

Diese erneute Faszination für den Wald habe ich in der kulturgeschichtlichen Thesis anhand von Bild- und Textbeispielen, durch die Wahrnehmung und Rezeption des Waldes aus historischer und zeitgenössischer Perspektive, untersucht. Dabei wurde deutlich, dass der Wald unabhängig vom Umgang und dem Wert, den die Menschen ihm geben, ein unverzichtbarer Ort des Wachstums, der Vielfalt und des Lebens ist.

Während des Prozesses entdeckte ich zunehmend die leicht zu übersehbaren Dinge in diesem riesigen Raum voller Entitäten. Durch die immer detaillierteren Beobachtungen entstand eine fotografische Dokumentation, die die Vielfalt und Ästhetik des Waldes durch Makroaufnahmen und Extraktion der Farben zeigt. Die abstrakten und atmosphärischen Bilder finden ihre Anwendung in einer grossen Plakatserie an jenem Ort, wo der Wald nicht existiert – in der Stadt. Die urbane Umgebung bietet einen starken Kontrast zu der visuellen Sprache der Bilder und soll dadurch erneut zum Dialog mit dem Wald anregen.
Basel, 2021


Full spec

betreuer1
Claire Reymond
betreuer2
Thomas Ferraro
betreuer3
Jiri Oplatek