ionicons-v5-h ionicons-v5-f ionicons-v5-f ionicons-v5-k ionicons-v5-a ionicons-v5-i ionicons-v5-e ionicons-v5-h ionicons-v5-l ionicons-v5-j ionicons-v5-g ionicons-v5-g ionicons-v5-i ionicons-v5-k ionicons-v5-g ionicons-v5-g

Art

Videowochen im Wenkenpark
1984-1988
Die Videowochen im Wenkenpark bildeten in den achtziger Jahren ein internationales Forum für die Videokunst. Mit den Schwerpunkten Produktion, Ausbildung, Vermittlung und Präsentation von Videoarbeiten, Installationen sowie Performances entsprach es den damaligen Bedürfnissen. Die Veranstaltungen setzten massgebliche Impulse und trugen zur Etablierung des Mediums im Kunstkontext bei. Die Videowochen im Wenkenpark fanden 1984, 1986 und 1988 statt. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern realisierten in unterschiedlichen Workshops vielfältige Videoproduktionen und -ereignisse, von denen Dokumentationen zu Workshop-Prozessen und Video-Live-Auftritten sowie fünf ausführliche Interviews mit Gastkünstlerinnen und -künstlern überliefert sind. Der historische Bandbestand umfasst 79 Originalbänder mit 42 Werken. Die Anzahl variiert, da auch die Originalbänder von Mehrkanal-Installationen und Performanceauftritten enthalten sind, die nun als Werk zusammengeführt und dokumentiert wurden. Sofern dies die Rechtesituation zulässt, sind die Quellen frei hier im Internet verfügbar. Gesperrte Quellen können in der Mediathek nach Absprache konsultiert werden. Das Projekt wurde von Memoriav gefördert. In the 1980s, the Video Weeks at Wenkenpark formed an international forum for video art. With its focus on the production, training, mediation and presentation of video art and production, installations and performances, it met the needs of the time. The Video Weeks provided significant impulses and contributed to the establishment of the medium in the art context. The Video Weeks at Wenkenpark took place in 1984, 1986 and 1988. Invited artists realized a broad range of video productions and events, prepared in various workshops. From that series in total 42 pieces are documented on video tapes, containing video-documentations of workshop processes, live video events, as well as five extensive interviews with guest artists. The historical stock of the collection comprises 79 original tapes with 42 artworks. The number varies as original tapes of multichannel installations and performance were also included, which have now been merged into single works. Some sources are freely available here on the Internet because the legal situation permits it. Blocked sources can be consulted in the media library on request. The project was funded by Memoriav: Memobase Description, Memobase Entries. Mediatheks-Entries: 1984 Belz, Gerd Bielz, Gudrun Bonk, Ecke Clerc, Charles Die Tödliche Doris Gysin, Hansruedi Hoffmann, Peter Gerwin Hoover, Nan Kriesche, Richard Kruse, Käthe Müller, Wolfgang Odenbach, Marcel Scheffknecht, Romana Seibt, Torsten Silber, Alex Utermöhlen, Nikolaus Vogel, Hannes Wentscher, Herbert 1986 Ammann, Hanspeter Birnbaum, Dara Dercon, Chris Fox, Terry Gfeller, Johannes Graham, Dan Lamunière, Simone Lanz, Eric Manz, Reinhard Mark, Helmut Nauman, Bruce Smith, Michael Theuws, Roos Winteler, Anna 1988 Bauermeister, René Beuys, Joseph Bruszewski, Wojciech Christiansen, Henning Froese, Dieter Graf, Franz Hahn, Alexander Hill, Gary Kasic, Kaspar Manz, Reinhard Pulfer, René Spirk, Arthur Wegman, William Zaugg, Rémy Der historische Bandbestand umfasst 79 Originalbänder mit 42 Werken. Die Anzahl variiert, da auch die Originalbänder von Mehrkanal-Installationen und Performanceauftritten enthalten sind, die nun als Werk zusammengeführt und dokumentiert wurden.
CoronaVideo
2020
Die Videoserie der CoronaVideos entstand im Frühjahr 2020 als Reaktion auf die Corona-Krise und den Lockdown in der Schweiz und weltweit.
ACT Basel
2004-2020
Act versteht sich als offenes Laboratorium zur Erprobung performativer Projekte und künstlerischer Strategien. Das Festival bietet seit 2003 eine Plattform für Kunststudierende an Schweizerischen Hochschulen. Es findet jeweils verteilt in Basel, Bern, Genf, Luzern und Sierre (je abwechselnd) sowie Zürich statt. Aus der ganzen Schweiz reisen die Studierenden jeweils an einen Austragungsort, wo sie sich gemeinsam und konzentriert ihrer künstlerischen Praxis widmen und dabei ihre performativen Strategien oder Werke weiterentwickeln. Das Festival ist weitgehend von Studierenden organisiert, sodass die Teilnehmenden die unterschiedlichen Kulturen und Gegebenheiten der Hochschulen, Austragungsorte und natürlich auch der andere Studierende kennenlernen. Sie treten sie aus dem eigenen Umfeld heraus und erweitern ihren Horizont, da Performancekunst immer auch auf die lokalen Strukturen reagiert und zum Gegenstand der jeweiligen Arbeiten macht. Die Sammlung ACT Basel (2004-2018) enthält über 500 Arbeiten von über mehr als 300 Künstlerinnen und/oder Künstlergruppen. Den Kernbestand der Sammlung - ca.14.000 Medien Video-, Bild-, Ton- und Textmaterialien- hat Muda Mathis zusammengetragen; die initiale Aufarbeitung erfolgte durch Marc Norbert Hörler 2018/2019. Der Schwerpunkt der Dokumentationsmaterialien ruht auf den Basler Festivalausgaben sowie den Werkbeiträgen von Basler Studierenden, die häufig auch an anderen Standorten, also in Bern, Genf, Luzern/Sierre oder Zürich aufgeführt wurden. Da ACT jedoch ein vernetztes Festival ist, finden sich häufig auch die Werkbeiträge der Studierenden von anderen (Hoch-)Schulen sowie Werkbeiträger externer Studierender.

Bibliographies

Blockchain in the Arts
2020
In einer Gesellschaft, die nahtlos und in Echtzeit zwischen analogen und digitalen Realitäten changiert, sind Masseinheiten wie Nachhaltigkeit, Privatsphäre, Transparenz, Vertrauen und Dezentralisierung Schlüsselbegriffe um die komplex verwobenen  kulturellen und ökonomischen Zusammenhänge dieser Lebenswelt tragfähig zu halten. Blockchain, der Sammelbegriff einer digitalen Technologie, die das sog. «Internet der Werte» untermauert, wird unausweichlich neue Ausdrucksformen und Handlungsräume künstlerische-gestalterische Praxis hervorbringen. Es sind nicht zuletzt auch jene Begriffe, die in den Wurzeln dieser neuen Technologie, den Idealen der Cypherpunk-Kultur zu finden sind. Die vorliegende Sammlung mit Referenzen und Quellen zu Themen im Schnittbereich von Blockchain, Digitalökonomie sowie Anwendungen und Fallbeispielen in Kunst und Design von Armin Blasbichler im Frühjahr 2020 zusammengestellt.
Sustainability and Design
2020
Die vorliegende Sammlung mit Referenzen und Quellen zu unterschiedlichen Themen im Schnittbereich ökologische und soziale Nachhaltigkeit und Gestaltung wurde von Julia Sommerfeld im Herbst 2019 zusammengestellt. Hierzu hat die freie Journalistin, Kuratorin und Designwissenschaftlerin folgende Themensammlungen angelegt: Ökologische Nachhaltigkeit im Feld Gestaltung und Kunst Soziale Nachhaltigkeit im Feld Gestaltung und Kunst Sowie weitere Themen wie: Kritische Museumspraxis, Körper, Wasser, Kunststoff und Circular Economies
Handapparate
2015 ff
Die Sammlung der Handapparate dokumentiert Zusammenstellungen von Lehr- und Forschungsmaterialien, welche Dozierende, Mitarbeitende und Forschende als Handapparat angelegt und in der Mediathek für HGK-Angehörige (temporär) zur Verfügung gestellt haben.

Events

Summe
2017
Unter dem Zeichen ∑ - für Summe – versammelten sich 2017, wie bereits in den Vorjahren, unabhängige Projekträume aus dem Raum Basel zu einer grossen, verteilten Ausstellung. Im Neuen Kino und im Kaskadenkondensator wurde die Ausstellung "Videoförmig" präsentiert, der Kunstraum M54 zeigte „nachtflimmern“. Insgesamt wurden 191 Beiträge eingereicht, von denen nach der Veranstaltung im Oktober/November 2017 18 an einer Sichtungsstation in der Mediathek, 83 im Schweizer Hochschulnetz und 81 frei im Internet gezeigt werden können.

Gestaltung / Design

Peter von Arx 30 Jahre Grundlagen des Films, Filmgrafik und Audiovisuelle Projekte in der Fach- und Weiterbildungsklasse für Grafik der SFG Basel und im Fachbereich Visuelle Kommunikation der HFG Basel. Seit 1968 wurde von Peter von Arx in der Fachklasse und der Weiterbildungsklasse für Grafik der Schule für Gestaltung Basel und ab 1983 im Fachbereich Visuelle Kommunikation der HFG Basel ein Unterricht für Film, Video und audiovisuelle Projekte FILM + DESIGN aufgebaut. Beteiligt waren auch die Dozierenden Max Mathys, Peter Olpe, Gregory Vines, Reinhard Manz und Fabian Kempter. Der Unterricht basierte auf den grundlegenden Phänomenen und Dimensionen des Films, aus denen neue gestalterische Formen entwickelt wurden. (Struktureller Film). Ziel des Projektes ist, die entstandenen Filme digital zu erhalten, um die Unterrichtsmethoden, wie sie im Buch „Film + Design“ von Peter von Arx beschrieben sind, audiovisuell erlebbar und zugänglich zu machen. Der Bereich Film wurde am Institut Visuelle Kommunikation der HGK FHNW bis heute im Schwerpunktfach Medium erhalten und weiterentwickelt.

Graduation

Institut Kunst: Theoriearbeiten BA
2017-2018
2017 wurde mit der Erschliessung von studentischen Theorie-, Praxis – und Abschlussarbeiten begonnen. Die Mediathek dokumentiert und vereinnahmt hierzu jene Inhalte, die ihr von den Instituten angeboten werden. Während einige Inhalte frei im Internet zugänglich sind, können andere nur hochschulöffentlich oder auch nur institutsintern gezeigt werden, da sie z.B. frühe künstlerische oder gestalterische Prozesse dokumentieren. Sofern dies möglich ist, sind die Beschreibungsdaten auch der Inhalte, die nur in eingeloggtem Zustand sichtbar sind, öffentlich sichtbar.
Masterstudio / Institut Integrative Gestaltung: Thesen
2010-2020
«Masterstudiodesign» ist ein Experimentier-, Diskurs- und Produktionsraum des Instituts Integrative Gestaltung der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. Die Sammlung dokumentiert die Abschlussarbeiten seit dem Jahr 2010 und wurde von Dana Blume und Kathrin Hägele initial erfasst.
Institut Kunst: Masterreflex
2016-
Die reflexive Arbeit ist ein Gefäss, in dem die Kunst über sich selbst nachdenken kann via Künstler, eine Einladung, an diesem Denken teilzunehmen, Fragen zu stellen und in ein Gespräch zu geraten. Dieses Gefäss ist jeweils zu erfinden, deshalb ist die reflexive Arbeit ein Experiment. Es geht nicht um fertige Texte, Abhandlungen, Meinungen, theoretische Erörterungen, etc., sondern um eine jeweils spezifische Form der Selbstbestimmung. Sie muss nicht sprachlich sein, nicht schriftlich und auch nicht in irgendeinem Medium festgehalten werden. Entscheidend ist ihre Möglichkeit, Räume zu öffnen fürs Denken und Sprechen und einzustimmen in die mentalen Umgebungen der Werke. Eine reflexive Arbeit kann ein mündlicher Bericht über Lektüre sein, es können Interviews, Schlafprotokolle, Filme, Musik ... Mitschriften von nie stattgefundenen Treffen sein, wichtig ist: sie sollte sich öffnen wollen, ein Gesprächsangebot machen, sie sollte Lust haben und Lust darauf machen, etwas in die Karten zu schauen, sich in die Karten schauen zu lassen, ins Handwerk, in die Motivation, in das Nichtwissen, in den Antrieb und in die Wege der Kunst. Es geht um kein schweres schwitzendes Beackern und Zerhacken der eigenen Kreationen, sondern auch um den inspirierenden und leichten, mutigen und oft paradoxen, verblüffenden Funken beim Denken. Und ja, dieser denkende Moment wohnt dem Kunstwerk selbst natürlich bei und inne. Die reflexive Arbeit macht per leichter Verschiebung und Betonung darauf aufmerksam.
Hyperwerk Thesen
2017
2017 wurde mit der Erschliessung von studentischen Theorie-, Praxis – und Abschlussarbeiten begonnen. Die Mediathek dokumentiert und vereinnahmt hierzu jene Inhalte, die ihr von den Instituten angeboten werden. Während einige Inhalte frei im Internet zugä

Internal

Videosammlung Institut Kunst (René Pulfer)
1984
Die Videosammlung wurde ursprünglich von René Pulfer am Instituts Kunst aufgebaut und wird seit dem weiter digital gepflegt. Sie steht aus Lizenzgründen ausschliesslich den Angehörigen der HGK zur Verfügung.
Fotoarchiv HGK FHNW
2007-2018
Das Fotoarchiv der Kommunikation HGK FHNW umfasst ca. 3000 Dokumentations- und Kommunikationsfotografien der Jahre 2007 bis 2018. Fotografiert von Hans-Peter Huser, hauseigenen sowie Auftragsfotografinnen und -fotografen vermittelt es einen lebendigen Eindruck des Lehr- und Lernalltags der Hochschule sowie von besonderen Ereignissen wie Ausstellungen, Symposien, Veranstaltungsreihen und natürlich dem Umzug auf bzw. Bau und Bezug des neuen Campus auf dem Dreispitz im Jahr 2014. Die Erschliessung des Bestands ist weitgehend abgeschlossen; die Inhalte werden zunächst hochschulintern zugänglich gemacht.

Module / Seminare

Network

Archive des Ephemeren
2017-2019
Im Rahmen des Projekts erhielt die Arbeitsgruppe Performative Archive (AG) des PANCH – Performance Art Network Switzerland die Gelegenheit, eine breite(re) gesellschaftliche Debatte zur Archivierung und Überlieferung der Performancekunst zu lancieren. Auf der Basis von fünf Denkpools (DP) wurden thematische Schwerpunkte mit Künstlerinnen, Expertinnen aus unterschiedlichen kulturellen Bereichen sowie der interessierten Öffentlichkeit vertieft diskutiert. Wichtig war und ist der AG, die künstlerische Sicht auf das Archiv auf Augenhöhe mit theoretischen Ansätzen zu diskutieren und somit das Archiv von unten nach oben neu zu denken. Die Mediathek macht die Prozessunterlagen (Fotos) und Dokumentationen des Projektes "Archive des Ephemeren", das unterstützt vom Bundesamt für Kultur, der Burgergemeinde, der Stadt und dem Kanton Bern, der Stiftung Corymbo, der H.E.M. Stiftung und der Scherbarth Stiftung, zwischen Herbst 2017 und Sommer 2019 realisiert wurde.
RadioSendungen - Texte aus dem Dunstkreis nun gehört!
2018
Die Sammlung ist als performatives Radio gedacht. Sie enthält 12 Audioaufzeichnungen, in denen im Sommer 2018 ausgewählte Texte von lesefreudigen Künstler*innen für das Publikum im KASKO und die Digitale See vorgelesen wurden. Die Initiatorinnen Muda Mathis und Chris Regn erklären hierzu: „In unseren Kreisen werden viele Texte geschrieben, Bücher produziert doch viel zu selten und von zu wenigen gelesen. Wir aber wollen unsere Aufmerksamkeit gerade auf diese Textproduktion richten. Warum sollen diese Texte einsam bleiben? Denn vorgelesene Texte sind deshalb so schön, weil man beim Zuhören so gut denken kann.“
Digital Brainstormin
1998-2019
Dem digitalen Wandel auf der Spur. Das war das Thema einer Veranstaltungsreihe, die das Migros-Kulturprozent im Jahr 1998 bis 2019 betrieb. Im Zentrum standen zunächst Veranstaltungen in verschiedenen Formaten, namentlich Performances, Vorträge und Workshop. Das Projekt Digital Brainstorming entwickelte sich im Lauf der Zeit zu einer eigentlichen Plattform und integrierte namentlich auch multimediale Elemente. Zwischen 1998 und 2019 entstanden rund 220 Audiopodcasts und 80 Videobeiträge. Sie beschäftigen sich mehrheitlich mit kulturellen Fragen und Projekten, die vom Migros-Kulturprozent während dieser Periode gefördert wurden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Schweizer Persönlichkeiten aus dem Bereich Kultur und Gesellschaft, aber auch Politik und Wissenschaft. Der enge Begriff der Medienkunst wurde im Lauf der Zeit durch den weiteren Begriff der digitalen Kultur ersetzt. Die Verantwortung für das Projekt Digital Brainstorming oblag in dieser Zeit dem Medien- und Kulturwissenschaftler Dominik Landwehr (*1958). Der Journalist hat 1983 ein Lizenziat (heute Master) an der Universität Zürich erworben und 2007 an der Universität Basel mit einer Arbeit zur Chiffriermaschine Enigma promoviert.
Performance Chronik Basel
1987-2006
Die Videosammlung der Performance Chronik Basel (1987- 2006) schafft Zugang zu Videodokumentationen von Live Performances, die während der Recherchen für die Publikation „Aufzeichnen und Erinnern. Performance Chronik Basel (1987-2006)“ von Muda Mathis und Sus Zwick zusammengetragen wurden. Die Publikation wurde 2016 von Sabine Gebhardt Fink, Muda Mathis und Margarit von Büren beim Diaphanes Verlag in Zürich herausgegeben. Als quasi zweite Dekade schloss die Publikation historisch an die bereits 2011 von den drei Herausgeberinnen publizierte Anthologie „Floating Gaps: Performance Chronik Basel (1968-1986)“ an.
Performance Interviews: Archiv Performativ
2010-2012
Die Sammlung der Performance Interviews von archiv performativ vereint die semistrukturierten Interviews welche Pascale Grau, Margarit von Büren und Irene Müller im Rahmen ihres ZHdK-Forschungsprojektes "Archiv Performativ" mit nahmhaften Künstler*innen, Forscher*innen, Vermittler*innen und Dokumentarist*innen geführt haben. Das Projekt archiv performativ schliesst eine Lücke im Forschungsfeld zwischen Performance und Dokumentation. Es leistet einen grundlegenden Beitrag zur aktuellen Diskussion um zeitbasierte Kunst und ihre Archivierbarkeit, wobei in engem Bezug zur Praxis der aktuelle theoretische Diskurs über Methoden der Dokumentation aus verwandten Bereichen mit eingeschlossen wird. Übernommen von SIK / ISEA
Feministisches Improvisatorium
2018
Rechtzeitig zum 50-Jubiläumsjahr nach 1968 und vor dem Hintergrund der engen Vernetzung von performancekünstlerischen und feministischen Aktivitäten in Basel haben Muda Mathis, Sus Zwick, Ruth Marx, Lena Rérat und Chris Regn vom 14. bis zum 28. August 2018 elf Protagonistinnen und eine genderneutrale Trans*person aus Politik, Wissenschaft, Gesellschaft und Kunst in der VIA dazu eingeladen, entlang einem definierten Fragenkatalog Stellung zu ihrer feministischen Sozialisation, Vergangenheit und Gegenwart zu beziehen.

Research

IRF - HGK Einträge
2017ff
Im IRF - Institutional Repository der FHNW erschliessen die Hochschulen der FHNW ihre Forschungs- und z.B. Lehr-Outputs.
Grenzgang
2014-2015
Geographisch im trinationalen Grenzgebiet um Basel angesiedelt, verortet sich Grenzgang methodisch zwischen Künstlerischer Forschung und der Promenadologie Lucius Burckhardts. Das Projekt hat zwei zentrale Zielsetzungen: Es geht um die Frage, wie wir Raum, spezifisch den trinationalen Raum der Region Basel, wahrnehmen. Und darum, wie der Modus künstlerischer Forschung in einer als diskursive Praxis verstandenen Kunstvermittlung wirksam werden kann. Um aufzeigen und diskutieren zu können, wie sich Wissen in einem Projekt generiert, das explizit im Modus künstlerischer Forschung agiert, war eine detaillierte Dokumentation der Vorgehensweisen und entstehenden Notationen und Umsetzungen unabdingbar. Was ebenso für den Übertrag in die Kunstvermittlung gilt: relevant sind für eine epistemische Praxis der Kunstvermittlung die Arbeitsweisen, Zwischenschritte, aus Notationen und Umsetzungen folgenden offenen Fragen, die Brüche und Irritationen, die sich aus dem künstlerischen Forschungsmodus ergeben. Der Datensatz zu Grenzgang will genau diese Arbeitsweisen, Zwischenschritte, Brüche, Irritationen, aber auch hieraus abzuleitende Konsequenzen und Ergebnisse aufzeigen und in die Diskussion einspeisen.

Art

Videowochen im Wenkenpark
1984-1988

Die Videowochen im Wenkenpark bildeten in den achtziger Jahren ein internationales Forum für die Videokunst. Mit den Schwerpunkten Produktion, Ausbildung, Vermittlung und Präsentation von Videoarbeiten, Installationen sowie Performances entsprach es den damaligen Bedürfnissen. Die Veranstaltungen setzten massgebliche Impulse und trugen zur Etablierung des Mediums im Kunstkontext bei. Die Videowochen im Wenkenpark fanden 1984, 1986 und 1988 statt. Die eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern realisierten in unterschiedlichen Workshops vielfältige Videoproduktionen und -ereignisse, von denen Dokumentationen zu Workshop-Prozessen und Video-Live-Auftritten sowie fünf ausführliche Interviews mit Gastkünstlerinnen und -künstlern überliefert sind. Der historische Bandbestand umfasst 79 Originalbänder mit 42 Werken. Die Anzahl variiert, da auch die Originalbänder von Mehrkanal-Installationen und Performanceauftritten enthalten sind, die nun als Werk zusammengeführt und dokumentiert wurden. Sofern dies die Rechtesituation zulässt, sind die Quellen frei hier im Internet verfügbar. Gesperrte Quellen können in der Mediathek nach Absprache konsultiert werden. Das Projekt wurde von Memoriav gefördert. In the 1980s, the Video Weeks at Wenkenpark formed an international forum for video art. With its focus on the production, training, mediation and presentation of video art and production, installations and performances, it met the needs of the time. The Video Weeks provided significant impulses and contributed to the establishment of the medium in the art context. The Video Weeks at Wenkenpark took place in 1984, 1986 and 1988. Invited artists realized a broad range of video productions and events, prepared in various workshops. From that series in total 42 pieces are documented on video tapes, containing video-documentations of workshop processes, live video events, as well as five extensive interviews with guest artists. The historical stock of the collection comprises 79 original tapes with 42 artworks. The number varies as original tapes of multichannel installations and performance were also included, which have now been merged into single works. Some sources are freely available here on the Internet because the legal situation permits it. Blocked sources can be consulted in the media library on request. The project was funded by Memoriav: Memobase Description, Memobase Entries. Mediatheks-Entries: 1984 Belz, Gerd Bielz, Gudrun Bonk, Ecke Clerc, Charles Die Tödliche Doris Gysin, Hansruedi Hoffmann, Peter Gerwin Hoover, Nan Kriesche, Richard Kruse, Käthe Müller, Wolfgang Odenbach, Marcel Scheffknecht, Romana Seibt, Torsten Silber, Alex Utermöhlen, Nikolaus Vogel, Hannes Wentscher, Herbert 1986 Ammann, Hanspeter Birnbaum, Dara Dercon, Chris Fox, Terry Gfeller, Johannes Graham, Dan Lamunière, Simone Lanz, Eric Manz, Reinhard Mark, Helmut Nauman, Bruce Smith, Michael Theuws, Roos Winteler, Anna 1988 Bauermeister, René Beuys, Joseph Bruszewski, Wojciech Christiansen, Henning Froese, Dieter Graf, Franz Hahn, Alexander Hill, Gary Kasic, Kaspar Manz, Reinhard Pulfer, René Spirk, Arthur Wegman, William Zaugg, Rémy Der historische Bandbestand umfasst 79 Originalbänder mit 42 Werken. Die Anzahl variiert, da auch die Originalbänder von Mehrkanal-Installationen und Performanceauftritten enthalten sind, die nun als Werk zusammengeführt und dokumentiert wurden.

ACT Basel
2004-2020

Act versteht sich als offenes Laboratorium zur Erprobung performativer Projekte und künstlerischer Strategien. Das Festival bietet seit 2003 eine Plattform für Kunststudierende an Schweizerischen Hochschulen. Es findet jeweils verteilt in Basel, Bern, Genf, Luzern und Sierre (je abwechselnd) sowie Zürich statt. Aus der ganzen Schweiz reisen die Studierenden jeweils an einen Austragungsort, wo sie sich gemeinsam und konzentriert ihrer künstlerischen Praxis widmen und dabei ihre performativen Strategien oder Werke weiterentwickeln. Das Festival ist weitgehend von Studierenden organisiert, sodass die Teilnehmenden die unterschiedlichen Kulturen und Gegebenheiten der Hochschulen, Austragungsorte und natürlich auch der andere Studierende kennenlernen. Sie treten sie aus dem eigenen Umfeld heraus und erweitern ihren Horizont, da Performancekunst immer auch auf die lokalen Strukturen reagiert und zum Gegenstand der jeweiligen Arbeiten macht. Die Sammlung ACT Basel (2004-2018) enthält über 500 Arbeiten von über mehr als 300 Künstlerinnen und/oder Künstlergruppen. Den Kernbestand der Sammlung - ca.14.000 Medien Video-, Bild-, Ton- und Textmaterialien- hat Muda Mathis zusammengetragen; die initiale Aufarbeitung erfolgte durch Marc Norbert Hörler 2018/2019. Der Schwerpunkt der Dokumentationsmaterialien ruht auf den Basler Festivalausgaben sowie den Werkbeiträgen von Basler Studierenden, die häufig auch an anderen Standorten, also in Bern, Genf, Luzern/Sierre oder Zürich aufgeführt wurden. Da ACT jedoch ein vernetztes Festival ist, finden sich häufig auch die Werkbeiträge der Studierenden von anderen (Hoch-)Schulen sowie Werkbeiträger externer Studierender.

Bibliographies

Events

Gestaltung / Design

Graduation

Institut Kunst: Masterreflex
2016-

Die reflexive Arbeit ist ein Gefäss, in dem die Kunst über sich selbst nachdenken kann via Künstler, eine Einladung, an diesem Denken teilzunehmen, Fragen zu stellen und in ein Gespräch zu geraten. Dieses Gefäss ist jeweils zu erfinden, deshalb ist die reflexive Arbeit ein Experiment. Es geht nicht um fertige Texte, Abhandlungen, Meinungen, theoretische Erörterungen, etc., sondern um eine jeweils spezifische Form der Selbstbestimmung. Sie muss nicht sprachlich sein, nicht schriftlich und auch nicht in irgendeinem Medium festgehalten werden. Entscheidend ist ihre Möglichkeit, Räume zu öffnen fürs Denken und Sprechen und einzustimmen in die mentalen Umgebungen der Werke. Eine reflexive Arbeit kann ein mündlicher Bericht über Lektüre sein, es können Interviews, Schlafprotokolle, Filme, Musik ... Mitschriften von nie stattgefundenen Treffen sein, wichtig ist: sie sollte sich öffnen wollen, ein Gesprächsangebot machen, sie sollte Lust haben und Lust darauf machen, etwas in die Karten zu schauen, sich in die Karten schauen zu lassen, ins Handwerk, in die Motivation, in das Nichtwissen, in den Antrieb und in die Wege der Kunst. Es geht um kein schweres schwitzendes Beackern und Zerhacken der eigenen Kreationen, sondern auch um den inspirierenden und leichten, mutigen und oft paradoxen, verblüffenden Funken beim Denken. Und ja, dieser denkende Moment wohnt dem Kunstwerk selbst natürlich bei und inne. Die reflexive Arbeit macht per leichter Verschiebung und Betonung darauf aufmerksam.

Internal

Module / Seminare

Network

Research