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Audioreflexion zu Claudia Grimm: Die täglichen Übungen des Kollektivs DARTS (disappearing artists)

Sprecherin beschreibt den Kontext der Aufnahme innerhalb des Symposiums: Sie beschreibt sehr genau die Situation, den Raum des KM den Eingangsbereich, alle frösteln, ca. 150 Leute, 10 m2 grosse Bühnensituation, 60 cm über Boden, Kinosituation am Rand gibt es eine Durchmischung von Publikas. Durchnittsalter bei der Durchmischung: 28 Jahren, die anderen im Publikumsblock 45 Jahre. 4 Scheinwerfer in den Ecken. Speakers ausgerichtet auf Plattform. Stuhl in der Mitte. 1 Fotograf, ein Filmer. Der Koch mit Sessel und Claudia kommen auf Bühne. Claudia trägt eine schwere Tasche bei sich, erzählt vom Kollektiv DARTS, erzählt ihre Arbeitsmethode. Künstler geben einander Aufträge anhand Scores. Archiv ist im ständigen Wandel. Aus der Tasche kommt eine weisse Box, das sei früher das Archiv gewesen, aber Kategorien zu machen sei eine Katastrophe, denn dann gibt es Ausschluss, was ja nicht gut sei. CG erzählt: Sie teffen sich montags und tanzen zur Musik aus den 90er Jahren. Jetzt hätten sie eine Lösung, eine Art Glacéstengel an Bändern werden dabei ausgeschüttet. Sie treffen sich 1x die Woche und setzen sich auseinander mit den Arbeitsmethoden: Klappen, Drehen und Tauschen. Jeder trägt dann das Plättchen mit sich und geht im Alltag mit dieser Archiv-Aufgabe rum. Claudia führt die Arbeitsmethode der DARTS vor. Es geht um häusliche Entdeckungen die zum nächten Treffen als Ergebnisse mitgebracht werden. Jetzt ein Stapel Teller. CGs Ausrichtung ist wieder zum Publikumblock hin. Claudia liegt und kippelt mit den Tellern, das macht klappernde Geräusche. Sie nennt es Archivausschüttung (31 Lacher). Im Prozess gibt es mehr Lacher als am Anfang. 4 laute Lacher. Christoph macht die Übersetzung auf englisch und plötzlich stellt er Claudia auch Fragen. Das Publikum wirkt entspannt. Claudia erklärt den Begriff Transactment: eine Art partizipatives Element. Beispiel: Tauschen, Kippeln, Dehnen oder Kunsttausch: Zuerst ein kleiner Raub und danach eine kleine Schenkung. Den Raub machen die Darts. Sie haben das am Morgen schon gemacht. Die Darts seien jetzt im oberen Raum. Da steht das Publikum auf und schaut zum Balkon. Es ist eine Kratzzeichnung: ein Werk ohne Titel das sei jetzt die Schenkung. Claudia leuchtet mit einer Taschenlampe nach oben. Das Archiv das erst durch seinen Gebrauch entsteht, eine kollektive Praxis. Das können auch andere Kollektive = Lebenspraxis. Archivausschüttung, Scores, die während der Woche wieder ausgeführt werden, dann trifft man sich wieder und macht das für die anderen vor. So wird das Archiv von Neuem gefüttert.
https://hdl.handle.net/20.500.11806/qr/audio_Etter