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Die Arbeit "Wie kommt man zur Kunst" ist eine narrative Installation bestehend aus einem Video und fiktiven wie tatsächlichen Zeitdokumenten. Sie ist eine Auseinandersetzung mit dem Schweizer Bildhauer Hermann Haller (1880-1950), die mittels der Kunstfigur Doris Borngräber, einer fiktiven Journalistin, über eine Annäherung an Hallers Lebenswerk und Kunstposition hinausgeht. Die fiktive Figur macht es möglich, dem längst verstorbenen Bildhauer nochmals zu begegnen und ein romantisches Künstler- und Weltbild mit der Gegenwart zu konfrontieren. Die emanzipierte Borngräber kratzt an Hallers geschlossenem und idealisiertem Frauenbild und bringt das hallersche Universum ins Wanken.
Was das politische Geschehen betrifft, scheint sich Hallers Realität des Schönen, Idealen und Heilen über ein halbes Jahrhundert nach seiner Zeit abermals zu bestätigen. Während ausserhalb der Schweizer Landesgrenzen Kriege toben, Menschen flüchten und Terror um sich greift, stehen die Chancen gut, dass nach der Landesausstellung 1939 ein zweites Mal eine Seilbahn über den Zürichsee fährt.
Atelier Hermann Haller, Zürich, 2017


Tags

2017 Video 16:9

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References

Full spec

Handle
20.500.11806/med/8134
anderesformat
> 1-Kanal Video > 5x Videostills > 2x Fotografie
camera
Studerus, Gabriel
dauer
13min 10sec
doctype
Performance/Aktion für die Kamera / Performance/Action for the Camera
eventcurator
Denzler, Julian; Hubacher, Lorenz
eventplace
Atelier Hermann Haller, Zürich
festival
Ausstellung "Bewegte Körper"
function
Künstler im Kollektiv
jahrgang
1976
medium
Video 16:9
performers
Geröcs, Julia
remark