Der InK folgt den FAIR-Prinzipien: Während die Auffindbarkeit (Findabilitiy) über die Katalogoberflächen https://mediathek.hgk.fhnw.ch/amp/search sowie die zugrundeliegenden Datenbanken gegeben ist, wird die Zugänglichkeit (Accessibility) über ein versiertes Rechte- und Zugriffsmanagement gesteuert. Der technische Datenaustausch (Interoperability) wird über standardisierte Schnittstellen (OAI-PMH, auf Anfrage REST) gewährleistet. Die Nachnutzbarkeit (Reusability) wird auf Ebene der Quellen durch Lizenzangaben sichergestellt.
Folgende Aspekte tragen zur Nachhaltigkeit weiter bei:
Persistente Identifikatoren & normierte Daten
Auf Datensatzebene werden persistente Personen-Identifikatoren durch den FAIR-Service geregelt. Die Anreicherung der Sammlungsinhalte mit GND-Personen und GND-Sachnormdaten erfolgt derzeit über die ALMA-Katalogisate von SLSP. Verlinkungen mit Produkten und Stakeholdern des Wikiversums (Wikidata, Wikipedia), SIKArt Lexikon, SAPA sowie EAN (European Art Net) werden händisch referenziert und über eine eigene Datenbank gepflegt.
Standardisierte Beschreibung
Die Standardisierung der semantischen Beschreibung der Datensätze auf Ebene der Metadaten ist eine Herausforderung, da sich die disziplinären Communities noch nicht auf Referenzsysteme geeinigt haben. In spezifischen Bereichen finden sich vereinheitlichte, teils streng kuratierte Schlagwörter- und Tagging-Listen. Hinzu kommt der Einsatz von KI-Werkzeugen.
Nachhaltige Dateiformate
Die Kernaufgabe des InK besteht darin, die Vielfalt von Forschung und Lehre medienunabhängig abzubilden. Auch wenn generell alle Datenformate für die Übergabe an den InK akzeptiert werden, empfehlen wir die Nutzung nachhaltiger Dateiformate. Zudem ermutigen wir Dateneigner, Produktionsformate (raw Dateien) zu vermeiden und/oder aktuell darstellbare Exportformate zu verwenden.
Seit 2024 ist der InK in den beiden forschungsrelevanten Verzeichnisse re3data und openDOAR gelistet.