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Titel
01: Grammatik – Phänomen der Bildvermischung
Datum
2020
Bestand
Inventarnummer
#zotero2-2604593.E4AS8HCP
Autor/en
von Arx, Peter (Producer)
Manz, Reinhard (Producer)
Abstract
Die kleinste filmische Einheit in dieser Grammatik ist nicht das einzelne Filmbild, sondern die Bildvermischung zweier Bilder, die in der Projektion so kurz aufeinander folgen, dass sich das Auge täuschen lässt und etwas wahrnimmt, dass auf dem einzelnen Bild nicht vorhanden ist.
Genau in diesem Moment des Bildwechsels muss die Lichtquelle des Filmprojektors für den Filmtransport kurz abgedeckt werden. 24 Lichtunterbrüchen pro Sekunde würden im Auge ein stark stroboskopisches Flimmern erzeugen. Erst durch den Trick einer zweifachen Abdeckung des Lichts pro Bild, das heisst bei 48 Lichtunterbrüchen pro Sekunde nimmt das Auge dank seiner Trägheit kontinuierliches weisses Licht wahr.
Notes

 

Namen und Quadrat, Zwei rechteckige Farbflächen

In diesen ersten Studien wurden die Vorlagen so konzipiert, dass beim Bildwechsel ein Teil der Fläche weiss bleibt, ein anderer Teil von Bild zu Bild positiv negativ wechselt und ein dritter Teil schwarz bleibt. Im Bereich des positiv-negativ Wechsels entsteht ein mittlerer Grauwert, der erst durch die Bildvermischung während der Projektion sichtbar wird und durch die Reduktion auf

12 schwarz-weiss Wechsel pro Sekunde im Auge stroboskopisch wahrgenommen wird.

 

Texturen

Als Bildvorlage diente eine von Hand entworfene Textur. Unter der Kamera wurde sie in 8 Positionen einzelbildweise aufgenommen. Daraus entstand ein Bildrauschen – mit Bewegungen ohne Richtung.

Metadata
DateModified 2021-12-10T13:39:10Z
Rights Mediathek
Key E4AS8HCP
DateAdded 2021-12-10T13:35:31Z