Abstract
An der Wand hängt ein dünner, durchsichtiger Plastikvorhang. Am Boden liegt eine Kugel, ebenfalls aus Plastik.
Ich trete in den Raum und beginne, sorgfältig die Plastikkugel auseinander zu ziehen. Ich verändere die geschlossene Form, der Plastikbeleg öffnet sich und fällt sanft und raschelnd zu Boden. Erneut nehme ich einen Teil des Plastiks, ziehe ihn hoch und lasse ihn los. Dadurch bewegt er sich und es entstehen, neue sich verändernde Formen. Der Plastik an der Wand schwingt mit.
Immer wieder gebe ich andere Impulse und das Plastik reagiert unmittelbar, fein und leicht im wechselseitigen Spannungsfeld. Mit vermehrtem Körpereinsatz und grösseren Bewegungen entstehen umfangreichere Formen. Der Rhythmus wird schneller und intensiver bis ich ganz vom Material umgeben bin.