Abstract
"Rote Erde" besteht aus vier - fünf kurzen Einstellungen einer gefundenen Landschaftsaufnahme, die in einzelne Sequenzen aufgeteilt als Komposition die aufgezeichnete Umgebung neuinterpretieren. Gleichzeitig lädt die Installation den Betrachter ein, sich in die Position der entdeckenden Kameraperson zu begeben. Die Arbeit ist ein Resultat meiner Untersuchung einer Sammlung von touristischen Amateurfilmen aus den 1960er - 80er Jahren zum subjektiven Blick auf das umgebende Andere und die eigene Einschreibung in einen fremden Ort mit Hilfe eines technischen Geräts.