Abstract
Im Kunstfilm "3 von 17 Visionen des Herrn K'''' erfand ich mit meiner selbstentwickelten Animationstechnik eine fantastische Geschichte, in der sich Realität und Fiktion die Waage halten. Aus den drei Ansichten desselben gigantisch zerknüllten, an einem konkreten Ort in Basel gefundenen Plakatfetzens, entwickeln sich die schwebenden, lachenden, brüllenden Bilder zu diesem dramatischen Poem. Nicht ohne offensichtliche Bezüge zur gegenwärtigen Weltsituation. Herr K erinnert einerseits an Kafka, kafkaesk. Anderseits steht K'''' für Klaus, St. Nikolaus, den Mythos vom Weihnachtsmann, der uns in seiner grotesken Verfremdung durch unsere effizienten Werbemaschinerien pünktlich zur Weihnachtszeit immer wieder so liebevoll überfällt.