Durch das Portal beim Schaffauserrheinweg in Basel erhaschen wir einen Blick in das tiefe Innere des Basilisken. Uns offenbart sich ein beklemmender Raum, in dessen Kälte und Leere der ehemals freie Rheinwächter in Gewahrsam lebt.
In seinem eigenen Erscheinungsbild gefangen und erstarrt als Skulptur, schwinden seine Kräfte, die es ihm ermöglichen den Erzählfaden des Rheins und die damit verbundenen Geschichten weiterzuspinnen und zu archivieren.
Mit der Dringlichkeit, alle verdrängten Stimmen am Rhein lauter werden zu lassen, beginnt ein innerer Kampf. Ein Kampf, in dem der Basilisk versucht, aus seiner eigenen Starrheit auszubrechen und den kalten, liminalen Raum zu öffnen.