Next Generation
Titel
[...]
Datum
Inventarnummer
#neos-NextGen2026.gva7ax7b
Autor/en
Abstract
Unsere Erinnerungen tragen massgeblich dazu bei, wer wir sind. Doch besonders in vulnerablen Situationen ist die Frage nach der eigenen Identität oft nicht einfach zu beantworten.

Diese Bachelorarbeit macht sich die stark vom Wasser geprägte Identität Basels zunutze, um Menschen aus therapeutischen Umgebungen einen ungezwungenen Raum zur Selbstwahrnehmung zu bieten. Während besonders fliessende Gewässer, wie der Rhein, unseren Blick in die Weite leiten können, lenken Pfützen den Fokus auf ihre unmittelbare Umgebung und damit auch auf ihre Betrachtenden.

So wird das von therapeutischen Institutionen umgebene Friedmattweglein in seiner ursprünglichen Form durch einen Pfützenpfad ergänzt. Dieser verbindet, wie ein blauer Faden, die beiden Parzellen und die drei am Weg verteilten Sitzgelegenheiten miteinander. Durch die Bewegungen der Nutzenden – Pfützenspringen – werden dabei Erinnerungen und Körpergedächtnis angesprochen.

Die drei Sitzgelegenheiten entlang des Weges erheben die Form der Pfützen auf ruhige Weise aus dem Boden empor und schaffen einen Ort des Ankommens. Ihre Sitzflächen greifen mit individuellen Pfützen jeweils unterschiedliche Eigenschaften der Pfützenoberfläche auf – Haptik, Akustik und Visualität. Dadurch werden verschiedene Sinne angesprochen und die Wahrnehmung der eigenen Körperlichkeit unterstützt.

Im Ganzen entsteht so mit «[...]» ein multisensorischer, jedoch subtiler und sanfter Erlebnisraum, der die Selbstwahrnehmung fördert.
Notes
Credits
Nora Wüthrich, Kuratorin, Museum für Gestaltung Zürich; Valerie Keusch, Leitung Vermittlung, Schweizer Strohmuseum
Metadata
Rights All rights reserved. Free public access at FHNW websystems(including IRF, InK, Websites).
Key gva7ax7b
DateAdded 2026-06-25T12:08:58+00:00
DateModified 2026-10-07T16:31:51+00:00
Subtitle ein Pfützenpfad zur Selbstwahrnehmung
WorkType Bachelor of Arts FHNW in Innenarchitektur und Szenographie
CourseType Seminar