Abstract
Diese Arbeit untersucht das Potenzial des dialogischen Zeichnens als Form der nonverbalen Kommunikation und gemeinschaftlichen Praxis. Ziel ist es, durch gemeinsames Zeichnen einen Dialog zu initiieren und kollektive Erkenntnisprozesse zu fördern. In Experimenten mit künstlerisch erfahrenen und unerfahrenen Teilnehmenden wird erforscht, wie visuelle Interaktion das Verständnis und die Zusammenarbeit verbessern kann. Die Ergebnisse zeigen, dass gemeinsames Zeichnen nicht nur individuelle künstlerische Fähigkeiten stärkt, sondern auch soziale und kommunikative Kompetenzen fördert. Die Arbeit trägt zur Diskussion um die Förderung gemeinschaftlicher ästhetischer Erfahrungen in der Kunstpädagogik bei.