Abstract
Dschafar El Kassem untersucht mit filmischen Mitteln das Spannungsfeld von Innovation und Tradition in einem zeitgemässen Kontext: der Nutzung traditioneller Techniken als Basis für neue Wertschöpfungs-Kontexte am Beispiel einer interkulturellen Zusammenarbeit.
Das Berliner Start-Up ‚Limala‘ (arabisch: Wieso nicht?) vertreibt über Instagram Amazigh Teppiche. Auf den ersten Blick erscheint der Prozess konservativ und eindimensional. Antike Tradition in Form von Handwerk wird verkauft und findet eine*n neue*n Besitzer*in. Der Dokumentarfilm beleuchtet die vielschichtigen Wirkungen des integrativen Designs bei den Stakeholder*innen und adressiert Aspekte der Design-Driven-Innovation sowie der semantischen Wirkung solcher Prozesse.