Abstract
In How to Dissolve geht es in erster Linie um die Entwicklung einer künstlerischen Praxis, die individuelle und kollektive Selbsterkenntnis zentral setzt. Wir erarbeiten experimentell Strategien, uns unserer Denk- und Handlungsmuster bewusst zu werden, um diese beeinflussen zu können. Damit werden Abzweigungen aus der Reproduktionsspirale gesellschaftlicher Stereotypen gesucht - in der Kulturproduktion und spezifisch im Film. Im Fokus steht das Thema Gender, genauer Gen- derstereotypen und ihre komplexe Verankerung in unserem (Unter-)Bewusstsein. Die durch die Methode generierten Erkenntnisse bilden die Grundlage zur Produktion eines Kurzfilms.