Ein performativ installativer Raum
Lichterscheinungen tanzen unstet über Wände und Decke, tauchen den Raum in ein magisches Spiel von Hell und Dunkel. Eine Figur, heimlicher Dompteur, dirigiert das Lichtspiel. Getragene Klänge setzen dichter werdend Atmosphären.
Die Figur erhebt sich, ihr Schatten gleitet und schwebt an der Wand in die Höhe, Fatamorgana in glimmerndem Sand.
Reflektierende Flächen, verzerrte, sich überlagernde Schatten, plötzlich das Gesicht in einem Spiegel erkannt. Bewegung wird verdoppelt, verdreifacht, das Auge verwirrt wenn gewohnte Orientierung aufgebrochen und verschoben wird.
Ein Raum aus Lichtern, Schatten, Bewegung und Klängen, will keine Geschichte erzählen sondern lässt vielschichtige Situationen erahnen.