Es ist mein Anliegen, die Mystik, die Stille oder das Leben von Orten zum Aufführungsereignis zu inszenieren und so dem Zuschauer, neuartige Momente der Wahrnehmung von Tanz im Raum zu vermitteln. Die Filmaufnahmen sind an verschiedenen prägnanten Orten Berlins entstanden und stellen einen Dialog zwischen Architektur und Tanz dar. Meine Bewegungssprache verwendet symmetrische Kompositionen. Sie werden erzeugt durch die Reduktion von sich wiederholenden, geometrischen Aufstellungen. Als weitere Ebene erzählen die Tanzenden mit natürlichen Ausdrucksbewegungen Geschichten menschlicher Grundthemen wie Sehnsucht, Kampf, Beziehung, Widerstand...