Der Operationssaal im alten Kantonspital Zug dient Quido Sen und Pelayo Arrizabalaga als Ort für Klang- und Videoexperimente. Quido Sens multimediale Installation ist dabei der Ausgangspunkt des Geschehens.
Im Saal liegen auf einem improvisierten Tisch, umhüllt in ein kokonartiges Drahtgeflecht, drei rote atmende Kreaturen. Die Kreaturen sind an vier grosse grüne Glasgefässe angeschlossen. Die Glasgefässe dienen als Resonanzkörper. Die darin erzeugten Klänge erinnern an Warnsignale, Pulsschlag oder an schwaches Windsäuseln. Der Wirrwarr von Verbindungsdrähten und sichtbare elektronische Schaltungen lassen die Komplexität und Schwierigkeit des Experimentes erahnen.
Beide Protagonisten reagieren mit Klang und Bild auf die Situation und verdichten diese durch die gegenseitige Interaktion.