Ritzmann, Marion
Revolving Histories
Titel
Me as a sculpture
Datum
2009
Inventarnummer
#bangbang-0563
Autor/en
Abstract
Für die Dauer einer Stunde sitzt die Performerin in einem weissen, aus MDF-Platten massgefertigten Ausstellungssockel. Allein Kopf und Hals sind sichtbar, der Rest des Körpers ist im Sockelinneren verborgen. Dieser ist mittels eines exakten Halsausschnitts so konstruiert, dass der Eindruck einer auf dem Sockel platzierten Kopfskulptur entsteht.
Die Performance ist derart in das Gesamtbild der Ausstellung integriert, dass sie auf den ersten Blick nicht als solche wahrgenommen wird, da der Objektcharakter der Arbeit zunächst im Vordergrund steht. Die Besucher bemerken das wahre Leben der Skulptur erst auf den zweiten Blick. Die Rolle des Körpers als Instrument der Repräsentation wird in der Performance stark zurückgenommen, die Handlungen und Bewegungen werden auf das Mindeste reduziert. Nur das zeitweise Blinzeln der Augen lässt das vermeintliche Objekt als lebendes Subjekt erkennen.
Ablagestruktur
Notes
Remark
Fotos: Nadja Solari Styling: Seraina Kraushaar
Events
ERNTE 09

place: Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
KuratorIn: Stegmann, Markus
Dokumentationstyp: Dokumentation einer Performance/Aktion / Documentation of a performance/action

Metadata
dauer 1h
medium Fotos / Photos