Abstract
Gregory Hari (*1993 in Richterswil, lebt und arbeitet in
Zürich) zeigt Fotografien aus seinem persönlichen Archiv,
die beiläufige Handlungen mit Händen zeigen. Mit einer
Performance wird die Gesamtinstallation sometimes
I feel like a filter ergänzt. Geschichten, die er dabei
flüsternd und singend erzählt, verbinden die Bilder und
betten sie in ein grösseres Ganzes ein. Die Fotografie im
ersten Raum wiederholt sich auf dem T-Shirt des Performers. Persönliche Anekdoten werden im Kontext der
Ausstellung mit neuer Bedeutung aufgeladen und werden
in der Erinnerung verändert. Das Wiederaufführen ist hier
ein Wieder-Durchleben, ein erneutes Kontextualisieren
durch einen veränderten Filter. Das Herausfiltern von
Inhalt und Referenzen dieser Arbeit reiht sich ein in Haris
Praxis, die sich oftmals mit rituellen Gesten beschäftigt.