In einer einfachen Versuchsanordnung, bestehend aus einer Linie, einer Versuchsperson und zwei Forschenden, werden
die persönlichen Grenzräume untersucht. Dabei läuft die Performerin auf die Probandinnen zu. Diese sind dazu aufgefordert im Moment der Überschreitung einer Grenze Stopp zu sagen. Anschliessend wird der Abstand gemessen. Die Aktion wurde mit drei Parametern durchgeführt, vermummt, alltäglich gekleidet und in Unterwäsche. Hat eine Teilnehmerin keine räumlichen Grenzen gesetzt, so wurde der Augenkontakt zwischen Performerin und Teilnehmerinnen gehalten und die Zeit gemessen. Die Studie wurde von Linda Luv gemeinsam mit einer Forschungsgruppe des Instituts durchgeführt.