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Ausstellung Barbarella Maier

Für ihr Projekt "Massiv im Nebel” und "Zwischenlandung” bespielte Barbarella Maier zugleich die Räume der Basler Cargo Bar und den Kaskadenkondensator.
Wolkengleich und kopfüber hängte Barbarella Maier scheinbar tonnenschwere Bergmassive an die Decke der Cargo Bar. Der Blick nach oben verfing sich in den papierenen Attrappen, und kippte so unversehens in ein Panorama von Bergspitzen, die in den Zigarettennebel ragten. Barbarella: "Du kriegst das Gefühl abzuheben und fliegst darüber hinweg. Halte dich an deinem Glas fest und stell dir vor, du bist riesenhaft und leicht, wie ein Papierflugzeug vielleicht. Du kreist über Basel, dem Rhein und dann dem Warteckareal, bereit zur Zwischenlandung. Du spielst ein Flugzeug-Spiel zwischen lauter Papierzeug-Zeugen und fragst dich: was für ein Spiel wird hier gespielt?”
Als zweite Station ihrer Ausstellung richtete die Künstlerin deshalb im Kaskadenkondensator eine Installationen ein, die das Thema des Fliegens und Gaffens, von Flug-, Boden- und Fernperspektive umkreiste.
Seit über zwei Jahren ist Barbarella, geboren 1971 in Basel, mit ihrem künstlerischen Wohnraum-projekt unterwegs. Sie reist von Ort zu Ort und erstellt dabei ihre Easy Art Papierobjekte. Wünsche, Erwartungen und Gewohnheiten ihrer Gastgeber sind ihr genauso Material wie eigene Projektionen. Die kissenartigen Stücke - Fotokopien auf Papier, hinterklebt und mit Watte ausgestopft - lässt sie in der Obhut ihrer Klienten zurück, verwendet sie später manchmal für Performances oder in Installationen, kombiniert mit realen Gegenständen. Easy ist diese Art nicht nur ob ihrer schwerelosen Massigkeit, sie ermöglicht auch "Dinge zu schaffen und zu besitzen, ohne von deren wirklicher Anschaffung und Besitz belastet zu sein.” Mit einem wie zum Ausbluten verkehrt herum aufgehängten Konzertflügel hat Barbarella denn auch das Basler Atelierstipendium 2000 in Paris gewonnen. Im Projekt "Massiv im Nebel und Zwischenlandung” machte Barbarella aber zuvor kurz Rast in Basel.
Werkgespräch am Freitag, 24. März, 18 Uhr, mit Susanne Fankhauser (bildende Künstlerin), Heinrich Lüber (Performer) und Samuel Herzog (Kunstjournalist).
Die Ausstellung betreute Susanne Fankhauser.
3. bis 19. März 2000
Kaskadenkondensator, 03.-19.03.2000
http://www.kasko.ch/2004%E2%80%932009/alt/archiv/9900/frame.html


Full spec

DateAdded
2020-04-21T12:44:39Z
DateModified
2020-04-21T12:44:39Z
Key
VR6J4MNZ
PresentationType
Ausstellung, Zwischenlandung Installation