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Beige Quellen, Probe für Performance in Hegenheim

Format: Rohmaterial
2011: Beige Quelle, Ausstellung, Salons, Performance, Performance Saga Performances mit Martina Gmür Andrea Saemann und Chris Regn, Kaskadenkondensator, Basel
2010: Beige Quelle, Performance mit Chris Regn und Andrea Saemann, FABRIK Culture, Hegenheim/F
Beige Quellen versteht sich als Reenactment der Arbeitsweise von Joan Jonas, Performancekünstlerin USA. Es handelt davon, wie Autoren mit Mythen umgehen. In unserem konkreten Fall sind es die Gebrüder Grimm, die neben ihrer Arbeit an der ersten deutschen Grammatik, das Märchen vom Rumpelstilzchen in drei verschiedenen Fassungen aufgeschrieben und publiziert haben. Thematisch interessieren uns dabei Zustände des Verflüssigens und Verfestigens von Erzählung, der Prozess der Sprachgerinnung.
Beige Quellen involviert mehrere KünstlerInnen, die gemeinsam aus dem Bereich der bildenden Kunst auf einen Bühnenraum hin arbeiten. In diesem Sinne wird im Kaskadenkondensator eine Ausstellung verwirklicht, die die Grundlage für ein Bühnenstück Anfangs Januar 2012 in der Kaserne Basel bildet. Im Anschluss an die Ausstellung wird in der räumlichen Installation geprobt und der zeitliche Verlauf der theatralen Performance entwickelt.
Samedis hiessen die samstäglichen Pariser Salons, zu denen Mlle de Scudéry ab 1652 einlud und welche später von Mlle Marie-Jeanne L’Héritier de Villandon weitergeführt wurden.
«I liked it, having a parallel text to my actions because it gave me a structure all of a sudden that I didn't have. I always made a structure, but then when I started working with the stories I referred to the story's structure. So I could always get things from the story.» – Joan Jonas, 2003